BlueLine Verfahren

Das bogengängige BlueLine-Verfahren ist für die grabenlose Sanierung von Druckrohrleitungen entwickelt worden. Es handelt sich hierbei um einen flexiblen Schlauch, bestehend aus einem innenseitig mit Polyolefin beschichteten Verbundmaterial aus ECR-Glas und Polyesternadelfilz. Er wird unmittelbar vor dem Einbau in einer mobilen und SPS-gesteuerten Tränkanlage vor Ort unter definierten und reproduzierbaren Qualitätsbedingungen mit einem Zweikomponenten-Epoxidharz imprägniert, kalibriert und im Inversionsverfahren materialschonend in die vorhandene Altrohrleitung eingebracht.
Sämtliche systemrelevanten Daten werden dabei durch integrierte, elektronische Messgeräte permanent überwacht und dokumentiert. Das verwendete Hochleistungs-Epoxidharz MaxPox zeichnet sich durch seine zuverlässigen und sicheren Härtungseigenschaften, auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen wie z.B. kühlendem Grundwasser aus. Durch die Härtung des Systems mit Heißdampf wird ein gleichmäßiger und gut dosierbarer Energieeintrag über die gesamte Linerwanddicke gewährleistet.
Im Prozess der Härtung entsteht ein neues Rohr im alten Rohr. Die neue Konstruktion ist alleine tragfähig und übernimmt alle statischen Außen- und Innenlasten. Sämtliche Komponenten dieser vor-Ort-härtenden Rohr-in-Rohr-Lösung sind trinkwasserzertifiziert und eignungsgeprüft.

Material: Epoxidharz getränkter GFK/Nadelfilz-Liner mit Polyolefin-Innenbeschichtung
Einsatzgebiet: Trinkwasserleitungen, Abwasserdruckleitungen, Industrieleitungen
Einsatzbereich: DN 150 – DN 1.000
Druckstufe: bis PN 16
Sanierungslängen: bis 250 m (nennweitenabhängig)

 

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