Rohrrelining

Rohrrelining
Rohrrelining (Rohrstrang-, Langrohr- und Kurzrohrrelining) kann im Bereich von Gas-, Wasser- und Abwasserrohrleitungen sowie Industrierohrleitungen bei fast allen Schadensarten eingesetzt werden, wenn eine Querschnittsreduzierung der bestehenden Rohrleitung möglich oder gewünscht ist. Durch das Rohrrelining wird eine neue, funktionstüchtige Rohrleitung in den Querschnitt des vorhandenen Altrohres verlegt.
Eine fachgerechte Reinigung – zum Beispiel mechanisch, hydraulisch oder mit Wasserhöchstdruck – schafft die Voraussetzung für den reibungslosen Einzug der neuen Rohre in die zu sanierende Leitung. Beim Rohrstrangrelining werden die Rohre erst zu einem Strang zusammengeschweißt und dann komplett eingezogen. 

Beim Langrohrrelining werden sie dagegen in der Einbringbaugrube verschweißt und sukzessive eingebaut, während beim Kurzrohrrelining (ausschließlich druckloser Bereich) Kurzrohrmodule einzeln über die vorhandenen Schächte in die zu sanierende Rohrleitung eingebracht werden. Nach dem Einziehen des Rohres kann der verbleibende Ringraum mit einem Dämmer verfüllt werden. Das trägt zu einer Fixierung des Liners ebenso bei, wie zu einer gleichmäßigen Übertragung der äußeren Lasten und der Vermeidung von Hohlräumen oder Drainagewirkungen. Das Ergebnis ist eine statisch selbsttragende und neuwertige Rohrleitung. 

Material: PE 100, Stahl, Guss
Einsatzgebiet: Trinkwasserleitungen, Abwasserdruckleitungen, Industrieleitungen
Einsatzbereich: alle Nennweiten möglich
Druckstufe: bis PN 16
Sanierungslängen: bis 1.000 m 

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